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Apotal im Test

9.1

Apotal.de

Wer oder was ist Apotal?

Der Gründer von Apotal ist Heinz-Peter Fichter, ein Apotheker aus Bad Rothenfelde am Teutoburger Wald. In den 1990er Jahren gründete er einen Versandhandel für Diabetiker-Bedarf und kämpfte schon zu dieser Zeit gegen das bis dahin geltende Verbot, Arzneimittel online zu versenden. Als am 1. Januar 2004 Versandapotheken in Deutschland erlaubt wurden, war Fichter sofort mit seinem Unternehmen Apotal als eine der 1. Onlineapotheken auf dem Markt. Zur Firmengruppe von Heinz-Peter Fichter gehören neben den Apotheken noch Versandhäuser für Diabetikerbedarf, eine Werbeagentur, ein Fertigungsunternehmen für medizinische Produkte und ein Einzelhandelsunternehmen.

Insgesamt erwirtschaftete die gesamte Firmengruppe 2017 mit über 550 Mitarbeitern einen Umsatz von 170 Millionen €, der von über 3 Millionen Kunden zu 89 % über das Internet realisiert worden ist. Dieser Umsatz ist seitdem stetig gewachsen, 2018 betrug er schon 145 Millionen und stieg bis zum Jahr 2019 auf über 157 Millionen €.

Die DocMorris-Mutter Zur Rose AG übernimmt 2020 Apotal (hier geht es übrigens zum DocMorris Test). Damit konzentriert sich der Onlinehandel mit Arzneimitteln rasant weiter, da der Schweizer Konzern Zur Rose schon zuvor diverse Pharmaversender aus ganz Europa aufgekauft hat. Es gibt in Deutschland einen Fremdbesitzverbot für Apotheken, die die persönliche Haftung des Apothekeninhabers vorschreibt und auch die Übernahme deutscher Apotheken durch eine ausländische Kapitalgesellschaft verbietet. Deshalb wurden offiziell auch nur die Versand-Aktivitäten von Apotal übernommen.Apotal hat in einschlägigen Bewertungsportalen zumeist gute bis sehr gute Gesamtbewertungen. Bei einem Test der Stiftung Warentest von 2017 Schnitt Apotal dagegen nur unterdurchschnittlich ab.

"Arzneien gibt es viele, doch nur wenige helfen." - Johann Wolfgang von Goethe

Der Onlineshop von Apotal

Die Startseite von Apotal empfängt den Kunden sehr bunt, mit einer Fülle von Bildern, Angeboten und Informationen. Eine erste Orientierung fällt nicht einfach. Eine übliche Navigationsleiste oben auf der Seite besteht nur aus den 3 Menüpunkten: Bestellung, Kundendaten und den Button um jederzeit zur Startseite zurückzukehren. Eine Fußzeile mit Menüs oder Hinweisen fehlt völlig. Hinweise zu Datenschutz, Impressum, AGB usw. kann man etwas versteckt ganz am obersten Rand der Seite finden.

Die linke Menüleiste wird von den Topseller und den Markenshops eingenommen, die rechte Menüleiste besteht aus Eigenwerbung und weiter unten aus Hinweisen und Links, die man sonst eigentlich im Kopf oder am Fuß einer Seite findet. Die Mitte der Seite besteht aus diversen Angeboten mit vielen bunten Bildern.

Preisknüller bei Apotal

Diese Rubrik befindet sich in der linken Menüleiste ganz oben und führt zu einem Untermenü mit mehreren Positionen. Wir testen die attraktivste Auswahl, bei der mit einem 70-prozentigen Rabatt geworben wird. Und es stimmt! Diverse Artikel werden mit einem Preisnachlass von 70 % und mehr angeboten. Man hat mehrere Sortierfunktionen: Relevanz, Preis, Name, Anbieter oder neu eingetroffen. Diese Artikel kann man auch nach bestimmten Anbietern filtern. Ein Vergleich mit anderen Online-Apotheken zeigt, dass Apotal wirklich bei vielen Angeboten zu den preiswertesten Anbietern am Markt gehört
Die nächste Position bei den Preisknüllern heißt „Xmas-Post“. Da der Zeitpunkt unseres Tests Monate nach Weihnachten lag, schauten wir neugierig nach, was uns dort geboten wird. Das Angebot besteht aus diversen Artikeln, die wieder thematisch oder preislich in irgend einen Zusammenhang stehen. Ein Mehrwert für den User ließ sich in dieser Rubrik nicht erkennen.

Eine weitere Position bei den Preisknüllern heißt Quengel-Regal. Diese Bezeichnung kennt man aus den Supermärkten, es sind die Regale vor den Kassen, gefüllt mit Süßigkeiten und anderen Kleinigkeiten wo die kleineren Besucher des Marktes quengeln und fragen: „Mama, kaufst du mir das?“. Was bietet Apotal in seinem Quengel-Regal? Eine lange Liste von Produkten, die auch wieder weder inhaltlich noch preislich irgendwie zusammenhängen, die sich auch nicht nach Einsatzgebiet oder irgendetwas anderem sinnvoll strukturieren lässt. Unserer Meinung nach wieder ein Rubrik ohne Mehrwert für den Kunden von Apotal.
Hinter der Position Infopost verbergen sich saisonale Artikel. Passend zum Zeitpunkt des Tests werden dort hauptsächlich Erkältungsmittel angeboten. Wie in den anderen Rubriken auch, ist die Voreinstellung so, dass die Artikel nach der Relevanz von Apotal sortiert sind. 

Die, in Großbuchstaben angepriesene, Position Virenalarm beinhaltet, wie zu erwarten, alle möglichen Produkte, die man zur Bekämpfung von Viren einsetzen kann. Also hauptsächlich diverse Masken, Desinfektionsmittel, Mundspülungen und Ähnliches.

Die Position Sparsets beinhaltet u.a. Kombinationen aus verschiedenen Artikeln, die sich gegenseitig ergänzen. So bietet Apotal zum Beispiel eine Kombination aus Desinfektionsmittel und Tabletten zur Stärkung des Immunsystems an. Leider ist nur das Desinfektionsmittel in seiner Funktion beschrieben, die Funktion der Tabletten muss man entweder googlen oder die Apotal Suchleiste eingeben. Auch wieder eine Funktion die gut angedacht, aber schlecht umgesetzt ist. Weiterhin sind in dieser Rubrik Sparpackungen von 2 oder mehr gleichen Produkten abgebildet.

Die letzte Preisknüller-Position trägt die Bezeichnung Abverkauf. Dort gibt es wieder ein wildes Sammelsurium an Produkten mit ordentlichem Preisnachlass, oder auch ganz ohne Nachlässe. Es gibt keine vor Sortierung, so steht Fiebersaft zwischen Hornhautentferner und Mitteln gegen Nagelpilz. Dem Nutzer von Apotal bleibt nichts anderes übrig, als sich durch die Seiten zu scrollen, um interessante Angebote zu finden.

Gratis-Zugaben bei Apotal

Gratis-Zugaben ist eine Rubrik in der rechten Menü-Leiste. Dahinter verbergen sich Produkt-Kombinationen, bei denen es eine kostenlose Probepackung eines anderen, passenden Produktes gratis dazu gibt. So wie der Mitarbeiter in der Apotheke fragt, ob man noch eine Minitüte mit Gummibärchen mitnehmen möchte. Diese Funktion ist allerdings nicht ausgereift, so werden auf der Produktseite die Gratisgeschenke nicht mehr abgebildet.

Bei einem Klick auf ImmunPlus Lutschtabletten bei denen es eine FFP2-Maske umsonst als Zugabe geben soll, öffnet sich eine Produktseite, auf der oben in großen Lettern steht, dass man nach gratis FFP2-Masken gesucht hat. Das war eigentlich nicht der Fall. Dass es diese Maske kostenlos dazu gibt, wird auf der Produktseite nicht erwähnt, nur ein winzig kleines Bildchen deutet darauf hin. Diese Funktion bietet nicht den Mehrwert für einen Kunden, den man sich erhofft hat und sollte konzeptionell gründlich überarbeitet werden.

Aktuelle Flyer bei Apotal

Diese Funktion befindet sich ebenfalls in der rechten Menüleiste der Startseite von Apotal. Dort befindet sich unter anderem ein Diabeteskatalog von 2017. Einen 4 Jahre alten Katalog hätte man nicht unbedingt in der Rubrik aktuelle Flyer vermutet. Von den 8 Flyer, die angeboten werden, führen 2 zu Bestellseiten von sehr alten Katalogen und 5 funktionieren überhaupt nicht und führen auf schwarze Seiten. Das ist einfach nur schlecht gemacht und führt zu Frust beim Kunden.

Apotal.TV

Einzigartig unter den Angeboten der online Apotheken ist das eigene Medienportal von Apotal. Die Bezeichnung TV ist vielleicht etwas irreführend, da es keinen Livestream gibt. Aber es ist eine große und sehr informative Mediathek mit über 1000 interessanten Beiträgen rund um die Gesundheit und rund um Apotal. In über 10 Jahren haben sich eine Vielzahl von interessanten Beiträgen angesammelt. 

Wöchentlich werden Hintergrundberichte, Reportagen, Talkrunden und Interviews produziert und von den beiden netten Moderatorinnen Melanie Bergner und Khadra Sufi präsentiert. In den Rubriken:

  • Aktuelles
  • Gesundheitstipps
  • Gesundheit Shop
  • Ratgeber
  • Ratezimmer
  • Best Places
  • Best Moments

werden Beiträge zwischen 1 und 3 Minuten angeboten. 

Sehr kurzweilig ist die Rubrik Best Places. Hier hat Apotal seine Kundendatenbank nach ausgefallenen Adressen durchsucht und diese Kunden danach besucht. Ob es jetzt der Wirt der Hütte auf der Zugspitze ist, oder ein Einwohner von Kalifornien/Schleswig-Holstein, es verbindet sie, dass sie Kunden von Apotal sind. Eine witzige Idee und für den Zuschauer sehr interessant.

In den Rubriken Best Moments und Aktuelles werden Beiträge über die vielen Sponsoringsaktivitäten von Apotal gezeigt. Von Skispringen bis zu Fahrten mit dem Heißluftballon gibt es dort viele interessante Beiträge.

Wer noch die Sendung „Montagsmaler“ kennt, in der Kinder einen Gegenstand mit eigenen Worten umschrieben haben, wird sich über die Rubrik Ratezimmer freuen. Kinder umschreiben mit ihren eigenen Worten einen Gegenstand. Diese kurzweiligen einminütigen Videos stehen unter dem Motto, Lachen ist gesund.

Rezepte einlösen bei Apotal

Diese Funktion ist ziemlich versteckt im rechten Seitenmenü. Ein Klick führt zu einer PDF Seite, auf der man lesen kann, dass man entweder eine gebührenfreie Rufnummer anrufen soll, oder einen Freiumschlag anfordern kann. Da diese Seite ein PDF-Dokument darstellt, ist nichts klickbar und so muss sich der Kunde selbst auf die Suche nach der Seite mit den Freiumschlägen machen.

Auf der Startseite von Apotal befindet ebenfalls im rechten Seitenmenü der Hinweis, dass man Freiumschläge per Post anfordern kann, oder diese auch downloaden kann. Bei der Postanforderung gibt der Apotal Kunde seine Adresse ein und muss zum Schluss einen Sicherheitscode eingeben. Dass damit ein Buchstaben-Zahlencode, ein sogenanntes Captcha, gemeint ist, der oberhalb steht, wird sich für viele ältere Benutzer der Seite nicht sofort erschließen. Da gibt es bessere und auch selbsterklärende Funktionen auf anderen Seiten.

Zusammenfassung des Tests von Apotal

Positiv: Fast alle Preise von Apotal liegen unterhalb der empfohlenen Preisempfehlungen. Die Preise sind nicht nur mit der Preisersparnis in Euro, sondern auch mit der prozentualen Einsparung angeben. In der Kategorie Preisknüller werden Produkte mit bis zu 70 % Rabatt angeboten. Diese Produkte haben dann auch wirklich einen der besten Preise, die der Markt hergibt. Die Rubrik Apotal.tv ist innovativ, informativ, unterhaltsam und bietet einen echten Mehrwert für den Kunden von Apotal.

Negativ: Die Seite von Apotal ist sehr unübersichtlich, kaum strukturiert und überfrachtet mit Informationen und bunten Bildern. Unzählige Funktionen tummeln sich schon auf der Startseite, sehr viele davon sind fehlerhaft und überaltert. Viele wichtige Funktionen, wie die Rezeptbestellung, findet man erst nach längerem Suchen. Insgesamt bedarf die Seite einer gründlichen Überholung und Entschlackung. Ein modernes Design würde ihr wirklich guttun, ebenfalls eine Reduzierung auf das Wesentliche.

Wenn Du ürigens nach einer Apotal Alternative suchst, empfiehlt sich in erster Linie Shop Apotheke. Gerne kannst Du auch einen Blick auf die Kategorie Online Apotheken werfen, um zu sehen, welche Anbieter es aktuell gibt. 

Hast Du schon mal bei Apotal bestellt? Wie waren Deine Erfahrungen, welche positiven und negativen Punkte hast Du bemerkt? Teile gerne Deinen Bericht mit uns und unseren Lesern. Vielen Dank! 

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